Aufenthalt


Rheinsberg. Einstige Residenz des preußischen Kronprinzen Friedrich und später seines Bruders, Prinz Heinrich. Ein Städtchen, dem Tucholsky und Fontane zu literarischem Ruhm verhalfen.

Der motorisierte Besucher verlässt die A 24 Berlin-Hamburg über die Abfahrt Neuruppin. Gleich hinter der Stadt führen langgestreckte Alleen durch Wälder, Wiesen und Weiden. Hohe Bäume lassen sommers mit ihrem dichten Blätterkleid die Sonne Muster auf die Straße zeichnen und ein Schattendach ausbreiten – für den Autofahrer, den Radler oder den Wanderer.

Fast 30 Kilometer währt die Fahrt durch den Wald, vorbei an wenigen, typisch märkischen Straßendörfern. Schon ist das Ziel erreicht: Am Grienericksee erhebt sich das Schloss. Heiter verspielt spiegelt es sich im Wasser. Die restaurierten Rundtürme strahlen im Sonnenlicht. So also sieht es aus – das Rheinsberger Sanssouci des Kronprinzen Friedrich von Preußen. Hier war er noch der Junge Fritz, konnte seine musischen Neigungen ausleben. Sein Bruder Heinrich, dem er 1744 das Schloss schenkte, tat es ihm nach.

Wer heute nach Rheinsberg kommt, kann Oper und Musik genießen, Geschichte erfahren und Erholung in der Natur finden. So berechtigen die Festivaltickets auch zum Besuch des Schlosses, in dem seit dem Frühjahr 2017 nun auch der restaurierte Muschelsaal wieder in alter Schönheit erstrahlt.

Die Kammeroper Schloss Rheinsberg erweckte 1990 den alten Musenhof mit ihrem Internationalen Festival junger Opernsänger zu neuem Leben.

Die Musikakademie Rheinsberg ist eine Arbeits-, Ausbildungs- und Begegnungsstätte für professionelle und Laienmusiker.

Die Räumlichkeiten des umfangreich restaurierten Schlosses schmücken zahlreiche Kunstwerke und laden zu einer Reise ins 18. Jahrhundert ein.

Das Schloss beherbergt auch das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum, das einzige der Bundesrepublik.

Vom Grienericksee aus kann man über die mecklenburgische Seenplatte zur Müritz, nach Hamburg und von da bis zum Meer schippern. Für kleinere Touren verleiht die örtliche Reederei Paddel- oder Ruderboote oder lädt zu »großer Fahrt« auf einem ihrer Ausflugsschiffe ein

Rheinsberg ist auch eine Töpferstadt, wo das alte Handwerk noch lebendig ist.

Wenige Kilometer entfernt, in Zechliner Hütte, gibt es ein Museum über den Meteorologen und Polarforscher Alfred Wegener (1880-1930).

Die schon bei Theodor Fontane, in den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", erwähnte „Alte Oberförsterei" von Menz beherbergt heute das Naturparkhaus Stechlin. Und so ist es von hier auch nicht mehr weit zum berühmten Stechlinsee.

Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Privatquartieren und weitere Informationen zur Stadt und ihrer herrlichen Umgebung vermittelt die Tourist-Information Rheinsberg. Und hier erwerben Sie auch die Tickets für das Festival.

Genuss nach Noten –

mit diesem Arrangement verbinden Sie Ihren Opernbesuch mit einem genussvollen Aufenthalt im Maritim Hafenhotel Rheinsberg.


Hafenhotel Maritim

Luftaufnahme Hafendorf RheinsbergMaritimComfort Zimmer Seeseite

 
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