SYMPOSIUM
zur krise der zeitgenössischen oper
 

20. und 22. Juli 2017

Vom 20. bis 22. Juli lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg anlässlich der Uraufführung der Oper "Tucholskys Spiegel" zu einem weiteren Symposium ein. Dabei geht es um die Situation und Perspektive der zeitgenössischen Oper. Dies entspricht thematisch der Intention von Frank Matthus, Künstlerischer Direktor der Kammeroper, im Programm des Festivals Uraufführungen als Impulse für eine NEUE „Neue Opernszene“ zu generieren.

Vorträge
Donnerstag, 20. Juli, ab 15 Uhr. Remise am Schloss, Mühlenstr. 15A
(neben Tourist-Information)


Luca Lombardi
"Die Entdeckung der Welt in viereinhalb Opern"

Marc-Aurel Floros
"Der Bruch mit der Moderne"

Siegfried Matthus
"Die Suche nach der verlorenen Melodie"


Freitag, 21. Juli ab 10 Uhr, Remise

Dr. Ulrike Liedtke
"Musiktheater heute - Materialstandsanalyse!

Andi Teichmann
"Sampling als Kompositionstechnik"

Frank Matthus
"Die Rheinsberger Reniassance"

15 Uhr
Besuch Tucholsky Literaturmuseum
anschließend: Schloss bzw. Gartenführung

20 Uhr
Uraufführung
"Tucholskys Spiegel"

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei. Interessenten sind herzlich willkommen.


Das war schon:

Sie nennen ihn liebevoll „Tucho“


Die Kammeroper Schloss Rheinsberg veranstaltete am 17. und 18. Mai das Symposium „Kurt Tucholsky – die Bezirke seines Lebens“ – sozusagen als Einstimmung auf die Uraufführung der Oper „Tucholsky Spiegel“ am 21. Juli im Rahmen der Festivals junger Opernsänger.

Für die teilnehmenden Literaturwissenschaftler und Publizisten, die Mitglieder Internationalen Tucholsky Gesellschaft ist es „Tucho“, den sie verehren und dessen Leben und Werk sie erforschen. Tucholsky selbst nannte seine Pseudonyme seine „Bezirke“.

Dr. Ian King, der Vorsitzende der Gesellschaft, war aus London angereist und befasste sich in seinem Vortrag mit dem „Bezirk“ Ignaz Wrobel und der Militärkritik. Die Kabarettistin Jane Zahn widmete ihren Vortag der Lyrik, die Tucholsky auch als Theobald Tiger veröffentlichte. Dr. Unda Hörner gab einen Einblick in die Situation der Frauen in den 20er Jahren allgemein und über die Frauen, die in Tucholskys Leben eine Rolle spielten. Ihr kürzlich erschienenes Buch „Ohne Frauen geht es nicht – Tucholsky und die Liebe“ widmet sich ebenfalls diesem Thema.

Dr. Peter Böthig, Leiter des Kurt Tucholsky Literaturmuseums Rheinsberg ließ über Kaspar Hauser den Blick zurückschweifen, während Matthias Biskupek, Mitherausgeber der

Zeitschrift „Ossietzky“, den Umgang mit politischer Satire heute ins Visier nahm. Quintessenz aller Vorträge und Diskussionen: Tucholskys Schriften sind reich an Inspirationen für die Erkenntnis und den Umgang mit den aktuell politischen Geschehen in der Welt.




 

 

Für weitere Informationen: 
03 39 31 - 725 20

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes



Eine Zusammenarbeit mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum


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