Zum Jahfreswechsel:
Silvesterball im Schlosstheater
Neujahrskonzert mit der Rheinsberger Hofkapelle



Am letzten Tag des Jahres grüßt Sevilla Rheinsberg! Für den traditionellen Silvesterball wird ab 20 Uhr das Schlosstheater zur - edlen! -  Taverne des Lillas Pastia. "Carmen" ist das Motto mit Blick auf den kommenden Rheinsberger Opernsommer. Sänger der Kammeroper - Natalia Kupava und J. Warren Mitchell - werden u.a. mit Carmens Habanera und Don José's Blumenarie darauf einstimmen. Die diesjährige Rheinsberger Hofkapelle "astrophil & stella" ist ebenfalls dabei und Blue Moon spielt zum Tanz. Frank Matthus, Künstlerischer Direktor, moderiert den Abend und wird dabei auch noch die eine oder andere Überraschung präsentieren. 

Der Preis von 130 € für den Silvesterball beinhaltet auch das Bufett und die Getränke mit einer edlen Sekt- und Weinauswahl. Begrüßt wird das neue Jahr wieder mit einem Kunstfeuerwerk von René Rüdiger. Die genau zur Musik inszenierte Feuershow beginnt etwa 10 Minuten nach 0.00 Uhr.

Und auch am Neuerjahrstag erklingt Musik. Die 2017er  Hofkapelle „astrophil & stella“ musiziert ab 15 Uhr im Schlosstheater. Die jungen, international ausgebildeten und versierten Interpreten Alter Musik Oscar Verhaar (Countertenor), Johanna Bartz (Renaissance Traverso), Anna Danilevskaia (Viola da Gamba) und Charlotte Nachtsheim (Harfe) bringen anlässlich des Lutherjahres unter dem Titel „Look in thy heart and write“ farbenreiche Interpretationen von Renaissancewerken und frühbarocker Musik zu Gehör.

Mehr unter: www.musikakademie-rheinsberg.de. Tickets bei der Tourist-Information Rheinsberg.

Die dunkle Jahreszeit erhellt ab 1. Dezember der Rheinsberger Adventskalender. 24 Anbieter öffnen ihre Türen und laden zu kleinen und großen Events ein. Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucher am 16. Dezember um 16 Uhr im Hafendorf. Tenor J. Warren Mitchell, einer der Stars des Festivals 2016, wird mit Christmas Songs den Leuchtturm zum Klingen bringen. Und bevor die Advents-Disco im Nachtclub startet, gibt er noch einen schnellen Salsa-Kurs. Viel Spaß! Der Eintritt ist frei. Infos: www.hafendorf-rheinsberg.de/rheinsberger-adventskalender



2017:

Carmen

Von Georges Bizet

Carmen steht im Sommer 2017 auf dem Spielplan. Damit beenden wir dann die Trilogie "Frauenopern in der Romantik".

Und es wird auch wieder eine Uraufführung geben. Christoph Klimke (Libretto) und James Reynolds (Musik) widmen sich Kurt Tucholsky, der mit seinem "Bilderbuch für Verliebte" einen Bestseller - wie man heute sagen würde - schuf und Rheinsberg zu weiterer literarischer Berühmtheit verhalf. Tucholsky war Jorunalist, Schriftsteller, Kaberettist und zählte zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Er war auch Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel - warum diese Pseudonyme? Viel Stoff für die Oper "Tucholskys Spiegel".

Die Kulturstiftung des Bundes fördert dieses Vorhaben.

Alle Vorhaben und Termine finden Sie unter dem Menüpunkt "Programm".
Kartenreservierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 033931 - 34 94 0


Das war 2016:

tosca
Von Giacomo Puccini

Es ist bereits wieder soweit: nach einer ereignisreichen Saison streben wir unaufhaltsam unserem diesjährigen Höhepunkt entgegen: TOSCA von Giacomo Puccini im Heckentheater.
Vielversprechendes sehe ich auf den Proben: unserem kanadischen Regieteam Brian Deedrick (Inszenierung) und Bretta Gerecke (Bühne und Kostüme) ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen, das Heckentheater in eine Tosca-Bühne zu verwandeln. Ohne dabei GEGEN die Natur zu arbeiten. Verblüffend, wie sich Rom und Rheinsberg hier verbinden. Eindrücklich auch, mit welcher Souveränität unsere jungen Sänger die anspruchsvollen Partien meistern.  Dazu kommt in der Darstellung die glaubhafte Energie der Jugend, die sich im Lieben und Morden nicht hinter schablonierten Operngesten versteckt, sondern mit Hingabe und Leidenschaft auch auf der Bühne ZEIGT, was wir in Puccini's Musik HÖREN.
Überhaupt Puccini: ich gestehe Ihnen gerne, dass seine Musik für mich zum Eindrücklichsten gehört, was ich kenne und liebe. Erreicht von Prokofievs "Romeo und Julia" und ebenso von Led Zeppelin's "Stairway to heaven".... - um Ihnen mit dieser assoziativen  Abschweifung einen Eindruck der Gefühlslage unseres Abends zu vermitteln. Dabei bewundere ich Gordon Gerrard am Pult, der in einer komplizierten, räumlichen Situation großartig mit den Brandenburger Symphonikern musiziert und dabei den Sängern die Freiräume ermöglicht, die man braucht, um eine italienische Oper kongenial umzusetzen. Das technische Team unter der Leitung von Peter Seeber und Sven Krüger haben Unmögliches möglich gemacht, um TOSCA in Rheinsberg zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Frank Matthus

Zu den Filmen: https://youtu.be/6Jf2MShOCE8
https://youtu.be/05Q5Y9BsvFc

5., 6., 7., 9., 10., 11., 12., 13. August im Heckentheater

Alcina
Von Georg Friedrich Händel

Das Rheinsberger Schlosstheater verwandelt sich in Alcinas Zauberinsel. Das Publikum ist mit auf dieser Insel und damit auch nah am Geschehen. Das schafft einen besonderen Reiz. Zudem wird Händels wundervolle Musik in dieser Oper mit einigen neuen Tönen "garniert", was wiederum zum besseren Verständis der Handlung beiträgt. Der Berliner Komponist Mark Scheibe hat sich dieser Sache angenommen.

Und hier gibts den Einblick:

https://youtu.be/fZSIY3r6toQ

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi
Komposition und Conférence für die Inszenierung: Mark Scheibe
Regie: Isabel Ostermann; Co-Regie Sina Schecker
Bühnenbild und Lichtdesign: Ismael Schott
Musikalische Assistenz: Andrea Marchiol

Es spielt die Kammerakademie Potsdam

Solisten:
Alcina                     Lisa Algozzini, Sopran (Italien/USA)
Morgana                 Sarah Matousek, Sopran (Schweiz)
Ruggiero                 Clara Corinna Scheurle, Mezzosopran (Deutschland)    
Bradamante            Jessica Véronique Miller, Mezzosopran (Deutschland)
Oronte                    Linard Vrielink, Tenor (Niederlande)
Melisso                   Kirill Ivanov, Bass (Russland)

Aufführungen: Fr 22., Sa 23., Di 26., Mi 27., Fr 29., Sa 30. Juli, 20.00 Uhr Schlosstheater
Werkeinführung: jeweils 18:45 Uhr, Treff: Foyer Schlosstheater

Konzert-Wochenende
Von armen Pfarrerstöchtern, gräulichen Katzen und entschwundenen Wolken handeln die Lieder und Balladen, die am 15. und 16. Juli im Spiegelsaal des Schlosses erklingen. Radoslava Vorgic, Pauline Crescentia Jacob, Patrik Hornák und Justus Seeger werden dabei von Olav Kröger am Hammerflügel begleitet. Die Künstlerische Gesamtleitung hat Friedemann Röhlig.  Bekanntes, wie „Adelaide“ von Beethoven wechselt mit selten Gehörtem, wie „Das Veilchen“ von Anna Amalia mit einem Text von J.W. Goethe. Überhaupt stehen viele Goethe-Gedichte auf dem Programm – vertont von ganz unterschiedlichen Komponisten. Außerdem führen die Lieder und Balladen durch drei Jahrhunderte – bis hin zur „Seeräuberjenny“ von Kurt Weill. Konzertbeginn ist jeweils 20.00 Uhr.

Sonntagmorgen (17. Juli) geht es weiter mit der Matinee des Ensembles der Oper „Tosca“.  Das Konzert beginnt mit großen italienischen Opernarien u.a. von Puccini, Verdi, Rossini. Im zweiten Teil stellen die Sängerinnen und Sänger Lieder aus ihren Heimatländern vor. Auch Hits aus Musicals werden nicht fehlen.

Zwischendurch – am Samstag – sind die Tosca-Sänger auf Tour. Ziel ist das Kurt-Mühlenhaupt-Museum in Bergsdorf. Sonntagabend findet unter dem Motto "Kultur&Natur" ein kleines Konzert in der nun von militärischer Nutzung Freien Kyritz-Ruppiner Heide statt. Zwei Sänger der Kammeroper sind dabei. Ort: Sielmannhügel bei Pfalzheim im Kreis Ostprigmitz-Ruppin.


Operngala spannt weiten musikalischen Bogen
Bravouröse Opernarien erwartet das Publikum von der Operngala der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Diese Erwartungen werden mit Donizetti, Puccini bis hin zu Wagner auch diesmal erfüllt. Darüber hinaus erklingen erstmals Melodien von Leonard Bernstein – z.B. aus „Trouble in Tahiti“ und „Candide“ - sowie von George Gershwin aus „Porgy and Bess“. Und auch die Operettenliebhaber kommen auf ihre Kosten, wenn die jungen Sänger die Ohrwürmer aus der „Fledermaus“ von Johann Strauß, aus „Casparone“ von Carl Millöcker oder aus „Land des Lächelns“ von Franz Lehar schmettern. Bekannte Gesichter gibt es in der jungen Sängerschar: Tenor J. Warren Mitchell aus den USA, Bariton Ilya Lapích und Mezzosopranistin Darja Rositskaya aus Russland waren schon im Vorjahr die Stars der Gala. Hinzu kommen nun u.a. auch die weiteren Solisten des „Tosca“-Ensembles. Und die drei Tenöre J. Warren Mitchell, Angelos Samartzis und Dmitry Kalyaka treten dabei auch schon mal in einen kleinen Sängerwettstreit. Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt begleitet die Sänger unter Leitung von David Marlow. Über allem schwebt dabei der Geist des Prinzen Heinrich, der einst ebenso gern den Musen frönte. Er wird diesmal sogar die Operngala „moderieren“ – allerdings ohne Worte. Diesen Part übernimmt der Pantomime Elias Liermann alias Elias Elastisch. Man darf gespannt sein.
Termine: 7., 8., 9. Juli, 20.00 Uhr Schlosshof

Karten: Tourist-Info Rheinsberg, 033931 – 34 94 0



Gratulation für Bretta Gerecke
Großer Jubel am Dienstagmorgen im „Tosca“-Ensemble bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Per Email war die Nachricht gekommen, dass der Bühnen- und Kostümbildnerin Bretta Gerecke am Abend zuvor im kanadischen Edmonton der „Elizabeth Sterling Haynes Awards“ verliehen worden war. Sie bekommt diesen Preis für ihr außergewöhnliches Kostüm-Design, das sie für die Inszenierung von „Alice im Wunderland“, Teil 2 entworfen hat. Seit 29 Jahren vergibt die  Stadt Edmonton den Preis für  herausragende künstlerische Leistungen, um damit die Theater zu stärken und für die Darstellenden Künste zu werben. Bretta Gereckes Arbeiten sind schon vielfach ausgezeichnet worden. Sie repräsentiert Kanada in der Ausstellung Scenography Quadrennial in Prag und bei einer weiteren Ausstellung in Moskau. Kürzlich hat die Künstlerin ihr erstes Kinderbuch illustriert. Gegenwärtig ist Bretta Gerecke in Rheinsberg, wo die Kostüme und das Bühnenbild für Tosca-Inszenierung der Kammeroper entstehen.




Impressionen vom Gesangswettbewerb Ende Februar

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