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Presseinformation 20.07.2010
20 Jahre Kammeroper Schloss Rheinsberg
Vor 20 Jahren gründete der Komponist Siegfried Matthus die Kammeroper Schloss Rheinsberg – das internationale Festival junger Sänger. 20 Jahre Kammeroper Schloss Rheinsberg – das sind bisher mehr als 350 einzigartige, unvergessene Opernabende im historischen Ambiente des Rheinsberger Musenhofs.
Jedem Festivalsommer geht ein Internationaler Gesangswettbewerb mit mittlerweile jeweils 400 bis 500 Teilnehmern aus aller Welt voraus. In diesem Jahr fand der Wettbewerb in Berlin und Stockholm mit 445 Bewerbern statt. 42 Preisträger wurden ermittelt. Sie kommen aus 16 Ländern.
Zum Vergleich: für den ersten Festivalsommer 1991 gab es lediglich 30 Bewerber. Doch bald stiegen die Zahlen rasant, so dass bisher insgesamt 8 000 Sänger an den Wettbewerben teilnahmen. Mehr als 500 Preisträger konnten sich in den 65 Inszenierungen sowie in Operngalas und Konzerten einem großen Publikum vorstellen. Über 310 000 Besucher waren es in den 20 Jahren.
Am Samstag, 26. Juni begann der 20. Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg schwungvoll mit der Operette FRAU LUNA von Paul Lincke im nahezu ausverkauften Schlosshof. Traumhaftes Sommerwetter, hervorragende künstlerische Qualität, witzige szenische Arrangements, eine begeistertes Publikum – die Presse attestierte einen Bilderbuchstart. Dem Luna-Wochenende folgte an den ersten drei Juli-Tagen die OPERNGALA.
Vom 15. bis 17. Juli feierte die Kammeroper mit einem SÄNGERFEST ihr Jubiläum! Die drei festlichen Abenden waren zweigeteilt. Das Fest begann an drei Spielstätten gleichzeitig: Schlosstheater, St. Laurentiuskirche, Spiegelsaal. Im Schlosstheater erlebte man den Theaterprinzipal Prinz Heinrich (alias Frank Matthus) bei der Inszenierung der Gluck-Oper „Iphigenie auf Tauris“, die einst in Rheinsberg ihre deutsche Erstaufführung erfuhr. In der St. Laurentiuskirche gab es dieses Jahr eine deutsche Erstaufführung. Die Oper „Fewej“ des russischen Komponisten Wassili Paschkewitsch wurde konzertant geboten. Das Libretto – ein Märchen – stammt aus der Feder von Katharina II. Beim Konzert im Spiegelsaal erklangen Arien und Arietten von Sacchini und Righini bis Mozart. Zum 2. Teil des Festes kamen dann alle Gäste im Schlosshof zusammen. Denn hier begann vor 20 Jahren die Erfolgsgeschichte des Rheinsberger Festivals mit Siegfried Matthus’ Opernvision Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke. Die jungen Sänger des Jahrgangs 2010 und historische Filmdokumente machten Höhepunkte aus zwei Jahrzehnten Festival, die schönsten, aufregendsten und bemerkenswertesten Momente noch einmal erlebbar.
Rheinsberg ist ein Karrieresprungbrett für den Opernnachwuchs. So trifft man mittlerweile an der New Yorker Met, in Athen, Mailand, Stockholm, Tokio, Wien, Sydney, Zürich und an fast allen deutschen Opernhäusern auf "Rheinsberger" Sänger. Die Sopranistinnen Nina Warren, Camilla Tilling, Annette Dasch haben den Opernolymp, die MET, erreicht. Tenor Marco Jentzsch gab in diesem Frühjahr sein Debüt an der Mailänder Scala, Bariton Aris Argiris in Covent Garden London. Amsterdam, Bayreuth, San Francisco, Hamburg, Stuttgart – auf den großen Opernbühnen der Welt singt der Bass Friedemann Röhlig. 1998 hatte er seine Sängerlaufbahn in Rheinsberg begonnen. Am 31. Juli kehrt er nach Rheinsberg zurück und gibt ein BENEFIZKONZERT im Schlosstheater.
Zum Finale des Jubiläumssommers erklingt im Heckentheater Mozarts Meisterwerk DON GIOVANNI. Aufführungen am 6., 7., 10., 11., 13., 14. August.
Insgesamt stehen 31 Aufführungen und Konzerte auf dem Programm des 20. Festivalsommers – gestaltet von jungen Sängern aus aller Welt.
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Pressebüro: Ute Schindler (03 39 31) 7 25 20
Mail: presse@kammeroper-schloss-rheinsberg.de
Presseinformation 30.04.2010
Die Kammeroper Schloss Rheinsberg – das internationale Festival junger Sänger feiert 20jähriges Jubiläum. 1990 gründete der Komponist Siegfried Matthus das Festival. Unter seiner künstlerischen Leitung erwarb es großes internationales Renommee. Auf der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in der Mercedes-Welt Berlin wurde im Beisein von Ministerin Martina Münch Bilanz gezogen und der Jubiläumsspielplan vorgestellt.
Jedem Festivalsommer geht ein Internationaler Gesangswettbewerb mit mittlerweile jeweils 400 bis 500 Teilnehmern aus aller Welt voraus. In diesem Jahr fand der Wettbewerb in Berlin und Stockholm mit 445 Bewerbern statt. 43 Preisträger wurden ermittelt. Sie kommen aus 16 Ländern.
Zum Vergleich: für den ersten Festivalsommer 1991 gab es lediglich 30 Bewerber. Doch bald stiegen die Zahlen rasant, so dass bisher insgesamt 8 000 Sänger an den Wettbewerben teilnahmen. Mehr als 500 Preisträger konnten sich in den 65 Inszenierungen sowie in Operngalas und Konzerten einem großen Publikum vorstellen. 317 700 Besucher waren es in den 20 Jahren.
Der Jubiläums-Sommer beginnt am 26. Juni mit der konzertanten Aufführung der Operette FRAU LUNA von Paul Lincke im Schlosshof und endet am 14. August mit Mozarts Meisterwerk DON GIOVANNI im Heckentheater. Matthus hob besonders das RHEINSBERGER SÄNGERFEST hervor, mit dem die Kammeroper am 15., 16. und 17. Juli ihr Jubiläum feiert. Dabei wird auch Prinz Heinrich, der einstige Begründer des Rheinsberger Musenhofs, eine Rolle spielen. Im Schlosstheater wird das Stück „Prinz Heinrich inszeniert ein Oper“ von Anton Perrey mit Ausschnitten aus Glucks „Iphigenie auf Tauris“ gezeigt. In der St. Laurentiuskirche gibt es die deutsche Erstaufführung der Oper „Fewej“ von Wassili Paschkewitsch, für die die russische Zarin Katharina die Große das Libretto verfasste. Das Konzert im Spiegelsaal erinnert an die Aufenthalte des Prinzen Heinrich in Paris. Auszüge aus Opern von Gluck und Sacchini werden mit italienischen Arien kombiniert. Im 2. Teil des Abends kommen alle Gäste im Schlosshof zusammen. Preisträger des Jahres 2010 und historische Filmdokumente machen die Höhenpunkte aus zwei Jahrzehnten Festival noch einmal erlebbar. Alle drei festlichen Abende enden mit einem Feuerwerk über dem See.
Operngala im Schlosshof, Konzerte im Schlosstheater und im Spiegelsaal des Schlosses, das Benefizkonzert des Basses Friedemann Röhlig, der 1998 seine Karriere in Rheinsberg begonnen hatte, der Singende See und ein Festivalgottesdienst stehen ebenfalls auf dem Jubiläumsspielplan. Insgesamt sind es 32 Aufführungen und Konzerte
Die Mercedes-Welt Berlin war aus gutem Grund als Ort der Pressekonferenz gewählt. Zum nunmehr 10. Mal verwandelt sie sich am 5. Juli in eine Konzerthalle für die BENEFIZ-OPERNGALA. Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg aus den vergangenen Jahren und das Deutsche Filmorchester Babelsberg gestalten die Gala. Ken-David Masur, der Sohn von Kurt Masur, dirigiert. Der Erlös kommt dem Festival zugute und ist „ein wichtiger Baustein im Finanzgefüge des Festivals“, wie Festivalmanager Rainer Schwarz ausführte.
Die Kammeroper wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die Stadt Rheinsberg. In diesem Jahr bewilligte die Staatskanzlei des Landes Brandenburg zudem eine Zuwendung in Höhe von 10 000 Euro anlässlich des 20. Jubiläums. So beträgt der Anteil der öffentlichen Förderung 43% des Gesamtbudgets von rund 1 Millionen Euro. 37 % erwirtschaftet die Kammeroper selbst und 20% der benötigten Mittel steuern Sponsoren bei. Langjährige und zuverlässige Sponsoren sind die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin als Hauptsponsor, die GAZPROM Germania GmbH, die Bombardier Transportation GmbH, die Mercedes-Benz Niederlassung Berlin, die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Ruppiner Catering & Service GmbH, die Port Olpenitz GmbH und der Freundeskreis der Kammeroper Schloss Rheinsberg e.V.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Kammeroper Schloss Rheinsberg von Anfang an ein bedeutsamer Partner. Als Open-Air-Festival ist die Kammeroper leider auch wetterabhängig. Dass trotzdem alle Aufführungen stattfinden können, ist dem Partner Wellness Hafendorf Rheinsberg GmbH & Co. KG zu danken, die mit der Siegfried-Matthus-Arena eine Ausweichspielstätte zur Verfügung stellt.
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Presseinformation 14.08.2009
Mit der sechsten Vorstellung von Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ endete am Samstag, den 15. August 2009 der 19. Festivalsommer der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Große Stimmen, ein traumhaft ausgeleuchtetes Heckentheater sowie farbenfrohe und üppige Kostümen machten diese Open-Air-Inszenierung zu einem besonderen Erlebnis – zumal das Wetter an allen sechs Aufführungstagen mitspielte.
In diesem Jahr waren 40 Preisträger aus 16 Ländern in 25 Aufführungen und Konzerten zu hören. Sie wurden im Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper ausgewählt, an dem 460 Bewerber in Berlin und St. Petersburg teilgenommen hatten. Insgesamt 20 400 Besucher erlebten diese Auswahl der weltbesten jungen Opernsänger bei den Aufführungen in Rheinsberg und bei Gastspielen, so u.a. in Berlin, Chorin, Bergsdorf und Wandlitz. Bei Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt traten Solisten der Kammeroper in Bizets „Carmen“ auf.
Das Rheinsberger Festival hatte Ende Juni mit dem selten aufgeführten Frühwerk Richard Wagners „Das Liebesverbot“ konzertant im Schlosshof begonnen. An diesem Spielort fand auch die Operngala statt. Mit viel Erfolg wurde im Schlosstheater die Oper „Der Raub der Lukrezia“ von Benjamin Britten aufgeführt. Zum zweiten Mal gab es die Rheinsberger Sängernacht – diesmal mit der weltberühmten Sopranistin Anja Silja als Stargast.
Die Rheinsberger Opernwerkstatt wurde mit einem zweitägigen Workshop fortgesetzt. An ihm nahmen die für die vierte Werkstatt ausgewählten Komponisten und Librettisten teil. Es werden in den nächsten Monaten fünf Opernszenen entstehen, die dann voraussichtlich 2011 zur Aufführung gelangen sollen.
Die Stiftung Vera und Volker Doppelfeld vergab zum 7. Mal einen Förderpreis zur weiterführenden Ausbildung. Die Preisträger sind: Kathrin Adel (Sopran, Deutschland), Alexandra Büchel (Sopran, Schweden) und Viktor Schewtschenko (Bass, Ukraine).
Im kommenden Jahr feiert das Festival 20jähriges Jubiläum. Sein Gründer und. künstlerischer Leiter, Prof. Siegfried Matthus, legt Wert darauf, dass alle zwei Jahre eine Mozart-Oper auf dem Spielplan steht. So ist im Heckentheater „Don Giovanni“ geplant. Unter dem Titel „Rheinsberger Sängerfest“ erinnert die Kammeroper an den einstigen preußischen Musenhof mit dem Stück „Prinz Heinrich inszeniert eine Oper“. Im Schlosshof werden beliebte Opernszenen aus den vergangenen 20 Jahren gezeigt. Auf die Operngala, Konzerte und den Singenden See können sich die Zuschauer auch wieder freuen.
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Presseinformation 15.07.2009
Rheinsberg. Mit Richard Wagners Frühwerk „Das Liebesverbot“ startete die Kammeroper Schloss Rheinsberg am Samstag (27.6.) in ihre 19. Festivalsaison. Bei der konzertanten Aufführung im Innenhof von Schloss Rheinsberg sangen Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper und der Chor des Staatstheaters Braunschweig. Es spielte das Staatsorchester Braunschweig.
Zum zweiten Mal gab es eine Rheinsberger Sängernacht – diesmal am 11. Juli. Stargast war die weltberühmte Sopranistin Anja Silja. Brahms „Liebeslieder-Walzer“, Arien und Szenen aus Opern von Händel und Purcell, Gondellieder und ein Feuerwerk – rundeten die Nacht ab.
Die Rarität Das Liebesverbot - und der Klassiker Eugen Onegin bilden den Rahmen des spannenden Festivalprogramms. Der Schlosshof ist Schauplatz für die Operngala und für nächtliche Satyrspiele, die sich an die Aufführungen von Brittens Oper Der Raub Lukrezia anschließen.
Insgesamt präsentiert Rheinsberg in diesem Sommer 40 junge Sängerinnen und Sänger aus 16 Ländern. Es sind die Weltbesten von 460 Teilnehmern des Gesangswettbewerbs, der zu Jahresbeginn in Berlin und St. Petersburg ausgetragen worden war. Das Publikum erlebt also eine Auswahl der weltbesten jungen Opernsänger.
25 Aufführungen und Konzerte stehen auf dem abwechslungsreichen Spielplan in Rheinsberg, der Musik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert bereithält. Spielstätten sind der Schlosshof, das Heckentheater, das Schlosstheater, die St. Laurentiuskirche und der Spiegelsaal im Schloss.
Am 2. August setzt Carolin Masur die Reihe der Rheinsberger Benefizkonzerte fort. Sänger, die beim Festival ihre Karriere begannen, singen in diesen Konzerten für ihre jungen Kollegen.
Und schließlich „Eugen Onegin“ im August im Heckentheater. Hierfür wurde der in aller Welt gefragte russische Regisseur Yuri Alexandrov verpflichtet. Michael Helmrath dirigiert die Brandenburger Symphoniker. Die neun Solisten kommen aus 6 Ländern und der Art of Contrast Studienchor Berlin gibt sein Rheinsberg Debüt.
Karten: Tourist-Information Rheinsberg 033931 – 392 96
www.kammeroper-rheinsberg.de
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Presseinformation 22.04.2009
Gute Nachrichten verkündet die Kammeroper Schloss Rheinsberg auf ihrer Pressekonferenz am Dienstag (28.4.09): „Trotz der allgemeinen schwierigen Wirtschaftslage findet der 19. Festivalsommer mit allen geplanten Inszenierungen und Konzerten statt. Möglich wird das dank der langjährigen Förderer und Sponsoren, die dem Festival auch in diesem Jahr treu blieben bzw. ihr Engagement sogar erhöhten“, betonte Geschäftsführer und Festivalmanager Rainer Schwarz. „Die Kammeroper erhält öffentliche Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die Stadt Rheinsberg.“ Das mache 40% des Gesamtbudgets von rund 1,1 Millionen Euro aus. Weiter hieß es: „40% erwirtschaftet die Kammeroper selbst und 20% der benötigten Mittel steuern Sponsoren bei. So unterstützen die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin sowie GAZPROM Germania insbesondere die Inszenierung von Tschaikowskys Oper Eugen Onegin, die in Zusammenarbeit mit der Oper St. Petersburg entsteht.“
Besonderer Dank galt dem Direktor der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin, Walter Müller als Gastgeber der Pressekonferenz und der zum 9. Mal in Folge stattfindenden Benefiz-Operngala. Am 13. Mai verwandelt sich dafür die Mercedes-Welt am Salzufer wieder in einen Konzertsaal. Acht Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper und das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt geben einen Vorgeschmack auf den Festivalsommer. Es dirigieren Martin Fischer-Dieskau und Siegfried Matthus, dessen Perpetuum mobile – komponiert zum 100. Geburtstag der Mercedes-Benz Niederlassung erklingen wird. Kammersänger Jochen Kowalski moderiert. Der Erlös der Gala kommt der Kammeroper Schloss Rheinsberg zugute.
Insgesamt wird es in Rheinsberg 25 Aufführungen und Konzerte in der Zeit vom 27. Juni bis 15. August geben, erklärte Prof. Siegfried Matthus, Künstlerischer Leiter des Festivals. 41 Preisträger aus 15 Ländern wurden beim Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper zu Jahresbeginn ermittelt. Der Wettbewerb fand in Berlin und St. Petersburg statt. 460 Sänger aus 41 Ländern waren dabei. Das Publikum wird also eine Auswahl der weltbesten jungen Opernsänger erleben können – in Rheinsberg und bei einer Carmen – Aufführung von Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt.
Siegfried Matthus sagte zum Festival-Programm: „Eine Rarität - Wagners Frühwerk Das Liebesverbot - und der Klassiker Eugen Onegin bilden den Rahmen des spannenden Festivalprogramms. Die große Kartennachfrage beweist, die Operngala im Schlosshof ist nach wie vor ein Publikumsmagnet. Die beliebte Spielstätte wird dann auch Schauplatz eines nächtlichen Satyrspiels – und zwar jeweils nach Brittens Oper Der Raub Lukrezia im Schlosstheater.“
Zum zweiten Mal gibt es eine Rheinsberger Sängernacht – diesmal am 11. Juli. Stargast ist die weltberühmte Sopranistin Anja Silja. (Jochen Kowalski musste seine ursprünglich geplante Mitwirkung aus dringenden terminlichen Gründen leider absagen).
Und noch eine personelle Änderung: Die musikalische Leitung der Oper Eugen Onegin übernimmt Michael Helmrath.
Am 2. August setzt Carolin Masur die Reihe der Rheinsberger Benefizkonzerte fort. Sänger, die beim Festival ihre Karriere begannen, singen in diesen Konzerten für ihre jungen Kollegen.
Das Projekt „Rheinsberger Opernwerkstatt“ wird im Sommer mit einem Workshop, an dem fünf ausgewählte junge Komponisten und Librettisten teilnehmen, fortgeführt.
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